Die Stadt Burgkunstadt will mit neuen Baugebieten der sinkenden Einwohnerzahl entgegenwirken, sagte Bürgermeisterin Christine Frieß bei der Bürgerversammlung. Das hat zwar bisher nicht geholfen, warum es zukünftig helfen soll, darüber lässt uns die Bürgermeisterin im Unklaren. Auch die "langersehnte" Skaterbahn soll die Attraktivität der Stadt erhöhen. Welchen vernünftigen Menschen gibt es, der seine Entscheidung, in Burgkunstadt zu bleiben oder wegzuziehen, von einer Skaterbahn abhängig macht?
Zurückgehende Bevölkerungszahlen sind nicht ein isoliertes Problem Burgkunstadts, sondern ein generelles Problem Oberfrankens. Das kann man den Statistiken der Staatsregierung entnehmen. Die Ursachen liegen nicht in fehlenden Bauplätzen und Skaterbahnen, sondern in einer generellen Infrastrukturschwäche. Dem kann sich Burgkunstadt nicht allein entgegenstemmen; dazu sind staatliche Maßnahmen erforderlich.
Menschen verlassen Burgkunstadt und Oberfranken, weil es hier nicht genügend qualifizierte Arbeitsplätze gibt. Es gibt praktisch keine Industrie in Burgkunstadt, außer die Firma Fischer, einer der Hidden Champions, von denen es aber viel zu wenige in Oberfranken gibt. Wir haben zwar für teures Geld zwei Industriegebiete ausgewiesen. Anstelle von Industrie findet man dort aber nur Supermärkte, eine Disco, eine Minigolfbahn und eine Tankstelle. So etwas nennt man wohl total verfehlte Infrastrukturpolitik.
Gründe, warum es keine Industrie in Burgkunstadt gibt, lassen sich zahlreiche aufzählen: Die Verkehrsanbindung ist schlecht. Der nächste Flughafen mit internationalen Verbindungen ist Nürnberg. Die Anbindung an das Autobahnnetz ist zwar besser als vor 30 Jahren, aber immer noch schlecht. Bahn und Bus können trotz Zugehörigkeit zum VGN nicht mit Ballungsgebieten mithalten. Warum sollte sich also ein Industriebetrieb hier neu ansiedeln? Wie gesagt, das Problem kann Burgkunstadt nicht lösen, da ist die Staatsregierung gefragt. Baugebiete und Skaterbahnen helfen jedenfalls nicht.
Die Staatsregierung macht allerdings wenig Anstalten, sich um die strukturschwachen Gebiete Nordbayerns zu kümmern - außer die Statistiken zu aktualisieren und bei Landtagswahlen einmal aufzukreuzen. Daher wäre Burgkunstadt gut beraten, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Dazu gehört gerade, keine neuen Baugebiete auszuweisen und keine Skaterbahn zu bauen. Das verursacht auf Dauer nur unnötige Kosten.
In Burgkunstadt gibt es immer noch zahlreiche Baulücken, auf denen Riesengärten angelegt sind oder Ackerbau betrieben wird. Eine einfache Lösung gegen Bauplatzmangel, wenn es denn einen gibt, ist es, die Eigentümer zu verpflichten, die Bauplätze innerhalb einer angemessenen Frist, beispielsweise 5 Jahre, zu bebauen; andernfalls müssen sie an die Stadt zurückgegeben werden. Die Stadt hat Geld investiert, damit Wohnraum geschaffen wird. Daher hat sie auch das Recht und die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Bauplätze für Bebauung genutzt werden.
An manchen Stellen in Burgkunstadt sieht es aus wie in der letzten Ecke der DDR kurz nach der Wende. Die Attraktivität der Stadt würde ungeheuer gesteigert, wenn diese Schandflecke beseitigt werden würden. Eine schöne Stadt, noch dazu mit dem sehr guten Angebot an weiterführenden Schulen, kann als Schlafstadt attraktiv sein. Schlafstadt heißt, die Menschen wohnen hier, pendeln aber zur Arbeit, wenn es denn in Tagespendlerentfernung eine gibt. Hier wären wir dann wieder beim Thema Verkehrsanbindung.
8. Februar 2015
31. Januar 2015
Sensation: Demo in Burgkunstadt
Ein verlorenes Häuflein von ca. 15 Personen, überwiegend Schüler, demonstrierte für den Erhalt der Mittelschule in Burgkunstadt. Immerhin wurde die Demonstration von zwei Streifenwagen der Polizei eskortiert. Man gönnt sich ja sonst nichts in Burgkunstadt. Laut Obermain-Tagblatt war der Termin so gelegt, dass nur ein Teil der Schüler an der Demo teilnehmen konnte. Warum das so war, erfahren wir leider nicht.
Es ist in unserer Demokratie gutes Recht, dass jeder demonstrieren darf, sogar für abwegige Angelegenheiten. Man sollte aber die Verhältnismäßigkeit der Mittel und Worte waren. Für eine Gegendemo bin ich zu faul, ich will auch keinen Polizeieinsatz verursachen, ich schreibe lieber hier etwas dazu:
Laut Obermain-Tagblatt sieht der Schüler Sebastian See durch die Schließung des Schulstandorts sein Recht auf Bildung verletzt. Lieber Sebastian, du hast wohl in Sozialkunde nicht aufgepasst? Du darfst nach Altenkunstadt in die Mittelschule. Die ist viel schöner als die in Burgkunstadt. Du wirst sogar mit einem Schulbus dorthin gebracht. Das Recht der Grundschüler aus Mainroth, Theisau, Neuses ... auf Bildung ist auch nicht verletzt, nur weil sie mit dem Schulbus nach Burgkunstadt fahren müssen. Dein Recht auf Bildung wäre nur verletzt, wenn du nicht zur Schule dürftest.
Die Schließung der Schule mit einer Kriegserklärung gleich zu setzen, ist völlig daneben. Kriege bringen großes Leid und Elend über die Bevölkerung. Hier wäre ein besserer Geschichtsunterricht in der Mittelschule angebracht, um den Kindern (und ihren Eltern) zu verdeutlichen, welcher Unterschied zwischen einem Leben im Krieg unter der Nazidiktatur und in einer friedlichen Demokratie liegt.
Bürgermeisterin Christine Frieß hat den Demonstranten die Gründe, die zur Schließung der Mittelschule führten, ausführlich erläutert. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Elternbeiratsvorsitzende Melanie See kreidete Frieß ihren Meinungswandel zum Schulstandort an. Ich sage dazu: Nur Ignoranten ändern ihre Meinung nicht, wenn sich neue Aspekte ergeben.
An Naivität nicht zu überbieten ist die Aussage der Elternbeiratsvorsitzenden, dass der Elternbeirat ein Spendenkonto eingerichtet hätte, um die Renovierung der alten Schule zu unterstützen. Die Eltern hätten bei den Renovierungsarbeiten auch mitgeholfen. Liebe Frau See, es geht nicht um ein paar tausend Euro, sondern um ca. 1 Mio. Es müssten nicht nur Wände gestrichen werden, sondern die marode Bausubstanz saniert werden. Dazu braucht man ausgebildete Fachkräfte, keine Laien.
Es ist in unserer Demokratie gutes Recht, dass jeder demonstrieren darf, sogar für abwegige Angelegenheiten. Man sollte aber die Verhältnismäßigkeit der Mittel und Worte waren. Für eine Gegendemo bin ich zu faul, ich will auch keinen Polizeieinsatz verursachen, ich schreibe lieber hier etwas dazu:
Laut Obermain-Tagblatt sieht der Schüler Sebastian See durch die Schließung des Schulstandorts sein Recht auf Bildung verletzt. Lieber Sebastian, du hast wohl in Sozialkunde nicht aufgepasst? Du darfst nach Altenkunstadt in die Mittelschule. Die ist viel schöner als die in Burgkunstadt. Du wirst sogar mit einem Schulbus dorthin gebracht. Das Recht der Grundschüler aus Mainroth, Theisau, Neuses ... auf Bildung ist auch nicht verletzt, nur weil sie mit dem Schulbus nach Burgkunstadt fahren müssen. Dein Recht auf Bildung wäre nur verletzt, wenn du nicht zur Schule dürftest.
Die Schließung der Schule mit einer Kriegserklärung gleich zu setzen, ist völlig daneben. Kriege bringen großes Leid und Elend über die Bevölkerung. Hier wäre ein besserer Geschichtsunterricht in der Mittelschule angebracht, um den Kindern (und ihren Eltern) zu verdeutlichen, welcher Unterschied zwischen einem Leben im Krieg unter der Nazidiktatur und in einer friedlichen Demokratie liegt.
Bürgermeisterin Christine Frieß hat den Demonstranten die Gründe, die zur Schließung der Mittelschule führten, ausführlich erläutert. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Elternbeiratsvorsitzende Melanie See kreidete Frieß ihren Meinungswandel zum Schulstandort an. Ich sage dazu: Nur Ignoranten ändern ihre Meinung nicht, wenn sich neue Aspekte ergeben.
An Naivität nicht zu überbieten ist die Aussage der Elternbeiratsvorsitzenden, dass der Elternbeirat ein Spendenkonto eingerichtet hätte, um die Renovierung der alten Schule zu unterstützen. Die Eltern hätten bei den Renovierungsarbeiten auch mitgeholfen. Liebe Frau See, es geht nicht um ein paar tausend Euro, sondern um ca. 1 Mio. Es müssten nicht nur Wände gestrichen werden, sondern die marode Bausubstanz saniert werden. Dazu braucht man ausgebildete Fachkräfte, keine Laien.
29. Januar 2015
Keine Tote und Verletzte durch Mobilfunkstrahlung
Leider vermisse ich diese Schlagzeile seit Jahren im Obermain-Tagblatt. Stattdessen gab es heute wieder einen PR-Beitrag für die Bürgerinitiative Mobilfunkstandort Altenkunstadt. Die Bürgerinitiative lehnt ein Dialogverfahren mit den Mobilfunkbetreibern ab. Warum eigentlich? Dialog ist doch erst einmal etwas Gutes.
Die Bürgerinitiative ist bar jeden Sachverstandes. Sonst würde sie nicht fordern, dass die Mobilfunkmasten möglichst weit vom Ort entfernt aufgestellt werden sollten. Damit der Ortskern noch mit Mobilfunk versorgt werden kann, müssten dann die Masten eine deutlich höhere Strahlung abgeben. Das ist so ähnlich, als würde man sämtliche Beleuchtung aus seinem Haus verbannen und dafür im Garten Scheinwerfer aufstellen, um die Wohnung zu beleuchten.
Es ist ein generelles Problem, dass sich Menschen vor Dingen fürchten, die unbedenklich sind, umgekehrt aber wirkliche Bedrohungen nicht wahrnehmen oder verdrängen. Eine Ursache dafür ist, dass die meisten oder sogar alle Menschen die Auswirkungen der Technik nicht selbst beurteilen können. Wir sind alle mehr oder weniger auf die Aussagen von Experten angewiesen.
Es stellt sich die Frage: Kann ich den Experten trauen? Leider bleibt uns gar nichts anderes übrig, weil wir ja nicht alles selbst beurteilen können. Wir können nicht einmal alle Experten daraufhin überprüfen, ob sie uns die Wahrheit sagen oder ob sie sich nicht irren. Ein Ausweg ist, Experten von vertrauenswürdigen Institutionen zu trauen. Dazu gehören für mich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).
Staatliche Einrichtungen sind aber häufig Ausgangspunkt für Verschwörungstheorien. Sie sind allerdings nicht ganz unschuldig daran. So nahm die UFO-Hysterie ihren Ausgangspunkt in den USA während des Kalten Krieges, weil Tests mit neuen Flugzeugen und auch die damit verbundenen Abstürze streng geheim gehalten wurden, aber trotzdem Menschen Trümmer fanden, die sie sich nicht erklären konnten.
Eine andere Ursache für Wahrnehmung von Gefahren wo überhaupt keine sind, liegt in der Ausdrucksweise der Wissenschaftler. Wissenschaftliche Ergebnisse werden von Laien oft fehlinterpretiert. Ein Beispiel dafür ist der Eindruck, dass die WHO Mobilfunkstrahlung als krebserregend eingestuft habe. Hier habe ich schon einmal dazu informiert. Die Wissenschaftler sollten dieses Problem ernst nehmen und sich für Laien verständlich ausdrücken.
Wirkliche Bedrohungen unserer Gesellschaft sind andere. Der Klimawandel bedroht uns alle, nicht nur die Malediven, auch die Kunstädter. Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Armen und Reichen, die zu weltweiten sozialen Unruhen und Kriegen führt, ist eine weitere Gefahr. Auch davon werden die idyllischen Kunstädte nicht verschont bleiben.
Die Bürgerinitiative ist bar jeden Sachverstandes. Sonst würde sie nicht fordern, dass die Mobilfunkmasten möglichst weit vom Ort entfernt aufgestellt werden sollten. Damit der Ortskern noch mit Mobilfunk versorgt werden kann, müssten dann die Masten eine deutlich höhere Strahlung abgeben. Das ist so ähnlich, als würde man sämtliche Beleuchtung aus seinem Haus verbannen und dafür im Garten Scheinwerfer aufstellen, um die Wohnung zu beleuchten.
Es ist ein generelles Problem, dass sich Menschen vor Dingen fürchten, die unbedenklich sind, umgekehrt aber wirkliche Bedrohungen nicht wahrnehmen oder verdrängen. Eine Ursache dafür ist, dass die meisten oder sogar alle Menschen die Auswirkungen der Technik nicht selbst beurteilen können. Wir sind alle mehr oder weniger auf die Aussagen von Experten angewiesen.
Es stellt sich die Frage: Kann ich den Experten trauen? Leider bleibt uns gar nichts anderes übrig, weil wir ja nicht alles selbst beurteilen können. Wir können nicht einmal alle Experten daraufhin überprüfen, ob sie uns die Wahrheit sagen oder ob sie sich nicht irren. Ein Ausweg ist, Experten von vertrauenswürdigen Institutionen zu trauen. Dazu gehören für mich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).
Staatliche Einrichtungen sind aber häufig Ausgangspunkt für Verschwörungstheorien. Sie sind allerdings nicht ganz unschuldig daran. So nahm die UFO-Hysterie ihren Ausgangspunkt in den USA während des Kalten Krieges, weil Tests mit neuen Flugzeugen und auch die damit verbundenen Abstürze streng geheim gehalten wurden, aber trotzdem Menschen Trümmer fanden, die sie sich nicht erklären konnten.
Eine andere Ursache für Wahrnehmung von Gefahren wo überhaupt keine sind, liegt in der Ausdrucksweise der Wissenschaftler. Wissenschaftliche Ergebnisse werden von Laien oft fehlinterpretiert. Ein Beispiel dafür ist der Eindruck, dass die WHO Mobilfunkstrahlung als krebserregend eingestuft habe. Hier habe ich schon einmal dazu informiert. Die Wissenschaftler sollten dieses Problem ernst nehmen und sich für Laien verständlich ausdrücken.
Wirkliche Bedrohungen unserer Gesellschaft sind andere. Der Klimawandel bedroht uns alle, nicht nur die Malediven, auch die Kunstädter. Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Armen und Reichen, die zu weltweiten sozialen Unruhen und Kriegen führt, ist eine weitere Gefahr. Auch davon werden die idyllischen Kunstädte nicht verschont bleiben.
15. Januar 2015
Eiertanz ums Lehrschwimmbecken
In Sachen Mittelschule hat der burgkunstadter Stadtrat die einzig richtige Entscheidung getroffen. Wenn altenkunstadter Schüler nach Burgkunstadt können, können natürlich auch burgkunstadter Schüler nach Altenkunstadt. Die Elternbeiratsvorsitzende Melanie See will deswegen auf die Barrikaden gehen. Falls ihr Zorn nicht doch noch der Einsicht weicht, wünsche ich ihr viel Spaß beim Errichten der Barrikaden, die sie dann besteigen will.
Beim Lehrschwimmbecken eiert der Stadtrat allerdings weiter herum. Jetzt soll eine Planung in Auftrag gegeben werden, Kosten ca. 200.000 €. Hat denn die Mehrheit wirklich keinen Mut, das Lehrschwimmbecken erst einmal auf Eis zu legen, bis die Haushaltslage ein solches Vorhaben zulässt? Warum müssen jetzt 200.000 € verpulvert werden? Das Ultimatum des Landrats ist doch abgelaufen, ohne dass Burgkunstadt im Elend versunken ist. Man kann auch in 5 oder 10 Jahren ein Bad bauen.
Redakteur Gerhard Herrmann stellt im Obermain-Tagblatt die Frage, ob sich die Stadträte die Investition für den Zugewinn an Lebensqualität (gemeint ist das Lehrschwimmbecken) leisten und dafür andere Projekte verschieben wollten oder sich auf ihre Pflichtaufgaben beschränken wollten. Welchen Beitrag zur Lebensqualität in Burgkunstadt das Lehrschwimmbecken leistet, erschließt sich mir nicht. Ein Klohäuschen am Bahnhof hingegen würde die Lebensqualität für alle Burgkunstadter erhöhen. Jeder kennt doch das Gefühl, zu müssen, ohne dass eine Stelle der Erleichterung in der Nähe ist.
Leider hat Herrmann die Situation immer noch nicht erfasst: Es gibt keine Projekte, die man zugunsten des Lehrschwimmbeckens verschieben könnte. Seine Überschrift Mutig bei der Schule, schwach beim Bad trifft den Nagel aber auf den Kopf: Bei dieser Haushaltslage kann die Entscheidung nur lauten, jetzt kein Lehrschwimmbecken zu planen und zu bauen.
Ich frage micht auch, wie die Kämmerin Heike Eber eine Entwurfsplanung in Auftrag geben soll, wenn sie keine Vorgaben hat. Soll sie selbst festlegen, wo das Bad gebaut wird, wie groß es wird, wieviel es kosten darf, wie es ausgestattet sein soll? Wenigstens die Markt-Erlbach-Fahrer könnten ihr doch ein paar Hinweise geben.
Die Erkenntnisse des Planungsbüros plan&werk, die im Obermain-Tagblatt standen, waren banal: in der Oberstadt wohnen mehr alte Leute, in der Unterstadt genauso viele junge Menschen wie in den Ortsteilen, es gibt Sanierungsbedarf. Dafür braucht man kein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, man muss nur mit offenen Augen durch Burgkunstadt gehen. Warum ausgerechnet die Skateranlage eine der ersten Maßnahmen für die städtebauliche Entwicklung sein soll, ist mir schleierhaft. In Altenkunstadt, habe ich mir sagen lassen, gibt es eine Skateranlage. Es wird dort wenig geskatet, aber viel herumgelungert.
Die Grundstückspreise in Burgkunstadt liegen so bei 50 € pro Quadratmeter. Wie man dann Grundstücke zu einem Preis von 90 € verkaufen will, nur weil sie von der Firma Bayerngrund erschlossen wurden, verstehe ich auch nicht. Vielleicht vergräbt die Firma auf den Grundstücken Goldbarren, über die sich der Käufer dann freut, wenn er sie wieder ausgräbt?
Beim Lehrschwimmbecken eiert der Stadtrat allerdings weiter herum. Jetzt soll eine Planung in Auftrag gegeben werden, Kosten ca. 200.000 €. Hat denn die Mehrheit wirklich keinen Mut, das Lehrschwimmbecken erst einmal auf Eis zu legen, bis die Haushaltslage ein solches Vorhaben zulässt? Warum müssen jetzt 200.000 € verpulvert werden? Das Ultimatum des Landrats ist doch abgelaufen, ohne dass Burgkunstadt im Elend versunken ist. Man kann auch in 5 oder 10 Jahren ein Bad bauen.
Redakteur Gerhard Herrmann stellt im Obermain-Tagblatt die Frage, ob sich die Stadträte die Investition für den Zugewinn an Lebensqualität (gemeint ist das Lehrschwimmbecken) leisten und dafür andere Projekte verschieben wollten oder sich auf ihre Pflichtaufgaben beschränken wollten. Welchen Beitrag zur Lebensqualität in Burgkunstadt das Lehrschwimmbecken leistet, erschließt sich mir nicht. Ein Klohäuschen am Bahnhof hingegen würde die Lebensqualität für alle Burgkunstadter erhöhen. Jeder kennt doch das Gefühl, zu müssen, ohne dass eine Stelle der Erleichterung in der Nähe ist.
Leider hat Herrmann die Situation immer noch nicht erfasst: Es gibt keine Projekte, die man zugunsten des Lehrschwimmbeckens verschieben könnte. Seine Überschrift Mutig bei der Schule, schwach beim Bad trifft den Nagel aber auf den Kopf: Bei dieser Haushaltslage kann die Entscheidung nur lauten, jetzt kein Lehrschwimmbecken zu planen und zu bauen.
Ich frage micht auch, wie die Kämmerin Heike Eber eine Entwurfsplanung in Auftrag geben soll, wenn sie keine Vorgaben hat. Soll sie selbst festlegen, wo das Bad gebaut wird, wie groß es wird, wieviel es kosten darf, wie es ausgestattet sein soll? Wenigstens die Markt-Erlbach-Fahrer könnten ihr doch ein paar Hinweise geben.
Die Erkenntnisse des Planungsbüros plan&werk, die im Obermain-Tagblatt standen, waren banal: in der Oberstadt wohnen mehr alte Leute, in der Unterstadt genauso viele junge Menschen wie in den Ortsteilen, es gibt Sanierungsbedarf. Dafür braucht man kein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, man muss nur mit offenen Augen durch Burgkunstadt gehen. Warum ausgerechnet die Skateranlage eine der ersten Maßnahmen für die städtebauliche Entwicklung sein soll, ist mir schleierhaft. In Altenkunstadt, habe ich mir sagen lassen, gibt es eine Skateranlage. Es wird dort wenig geskatet, aber viel herumgelungert.
Die Grundstückspreise in Burgkunstadt liegen so bei 50 € pro Quadratmeter. Wie man dann Grundstücke zu einem Preis von 90 € verkaufen will, nur weil sie von der Firma Bayerngrund erschlossen wurden, verstehe ich auch nicht. Vielleicht vergräbt die Firma auf den Grundstücken Goldbarren, über die sich der Käufer dann freut, wenn er sie wieder ausgräbt?
10. Januar 2015
Vorschlag: Gehwege bei Schnee und Eis sperren
In Mainroth fallen Ziegel und Putz vom Alten Brauhaus auf den Bürgersteig. Die Stadtverwaltung ist auf die geniale Idee gekommen, den Bürgersteig zu sperren und die Fußgänger auf der stark befahrenen Bundesstraße gehen zu lassen.
Jeder Grundstückseigentümer unterliegt der Verkehrssicherungspflicht. Wenn Gefahren von seinem Grundstück ausgehen, muss er diese unverzüglich beseitigen. Das Bürgerliche Gesetzbuch sagt dazu im § 823, 1: "Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet."
Die Stadtverwaltung hat zwar durch die Sperrung des Bürgersteigs eine Gefahrenquelle beseitigt, aber eine neue geschaffen: Die Fußgänger, und insbesondere die Kinder, werden jetzt der Gefahr des Straßenverkehrs ausgesetzt. Man kann von Kindern nicht erwarten, dass sie so einsichtig sind, einen Umweg in Kauf zu nehmen, um nicht auf der stark befahrenen Bundesstraße gehen zu müssen.
Das Verhalten der Stadt hat für mich natürlich Vorbildcharakter: Ich werde zukünftig den Gehweg vor meinem Haus bei Schnee und Eis sperren. Die Passanten können prima auf der von der Stadt geräumten Straße gehen. So komme ich meiner Verkehrssicherungspflicht nach und erspare mir das Räumen und Streuen.
Spaß beiseite: Die Stadt hätte die losen Ziegel und Mauerteile provisorisch sichern oder das betreffende Stück des Gehwegs überdachen können. Überdachungen kann man in größeren Städten öfters bei Baumaßnahmen an Fassaden beobachten. Um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, bedarf es keiner Fördergelder und auch keiner Bürgerversammlung. Ein kleiner Teil des für die Skaterbahn vorgesehene Geld wäre hier sinnvoll einzusetzen.
Wenn sich Mitarbeiter der Stadt regelmäßig um die Liegenschaften der Stadt kümmerten, hätte man die Baufälligkeit des Alten Brauhauses sicher rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergreifen können. Im Bauhof arbeiten auch gelernte Maurer. Soviel ich weiß, gibt es in der Stadtverwaltung sogar einen Bauingenieur. Können die städtischen Fachleute die Gebäude nicht regelmäßig begehen oder ist das zu anstrengend?
Jeder Grundstückseigentümer unterliegt der Verkehrssicherungspflicht. Wenn Gefahren von seinem Grundstück ausgehen, muss er diese unverzüglich beseitigen. Das Bürgerliche Gesetzbuch sagt dazu im § 823, 1: "Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet."
Die Stadtverwaltung hat zwar durch die Sperrung des Bürgersteigs eine Gefahrenquelle beseitigt, aber eine neue geschaffen: Die Fußgänger, und insbesondere die Kinder, werden jetzt der Gefahr des Straßenverkehrs ausgesetzt. Man kann von Kindern nicht erwarten, dass sie so einsichtig sind, einen Umweg in Kauf zu nehmen, um nicht auf der stark befahrenen Bundesstraße gehen zu müssen.
Das Verhalten der Stadt hat für mich natürlich Vorbildcharakter: Ich werde zukünftig den Gehweg vor meinem Haus bei Schnee und Eis sperren. Die Passanten können prima auf der von der Stadt geräumten Straße gehen. So komme ich meiner Verkehrssicherungspflicht nach und erspare mir das Räumen und Streuen.
Spaß beiseite: Die Stadt hätte die losen Ziegel und Mauerteile provisorisch sichern oder das betreffende Stück des Gehwegs überdachen können. Überdachungen kann man in größeren Städten öfters bei Baumaßnahmen an Fassaden beobachten. Um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, bedarf es keiner Fördergelder und auch keiner Bürgerversammlung. Ein kleiner Teil des für die Skaterbahn vorgesehene Geld wäre hier sinnvoll einzusetzen.
Wenn sich Mitarbeiter der Stadt regelmäßig um die Liegenschaften der Stadt kümmerten, hätte man die Baufälligkeit des Alten Brauhauses sicher rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergreifen können. Im Bauhof arbeiten auch gelernte Maurer. Soviel ich weiß, gibt es in der Stadtverwaltung sogar einen Bauingenieur. Können die städtischen Fachleute die Gebäude nicht regelmäßig begehen oder ist das zu anstrengend?
18. Dezember 2014
Was denn nun: Lehrschwimmbecken oder Hallenbad?
Der Leserbrief von Sandra Mönch im Obermain-Tagblatt vom 17.12.2014 hat mir gezeigt, dass es doch noch Eltern mit Verantwortung gibt, die ihren Kindern das Schwimmen beibringen und damit nicht auf die Schule warten. Es ist bedauerlich, dass immer mehr Erziehungsaufgaben auf die Schulen abgewälzt werden. Vielleicht kommt irgendwann noch der Gedanke auf, dass Schulen oder Kindergärten dafür zuständig sind, den Kindern Gehen und Sprechen beizubringen.
Die Befürworter des Lehrschwimmbeckens diesseits und jenseits des Mains reden in Sachen Badbau anscheinend von verschiedenen Dingen. Der altenkunstadter Gemeinderat will ein Lehrschwimmbecken in Burgkunstadt mit finanzieren. Der burgkunstadter Stadtrat Joachim Ruß hingegen erzählte beim Stammtisch der Jungen Union von einem 15 x 25 m großen Becken. Das ist für mich ein Hallenbad.
Dieses Hallenbad solle, so Ruß, mit einem Blockheizkraftwerk beheizt werden. Mit überschüssiger Wärme solle das Freibad beheizt werden, damit es in der Übergangszeit attraktiver werde. - Obwohl das Freibad solarbeheizt ist, sind die Besucherzahlen bereits während des Hochsommers eher sau- als mittelmäßig. Und dann kommen die Besucherströme in der Übergangszeit? Herr, lass' Hirn regnen!
"Außerdem könnten Schulungsräume für die DLRG geschaffen werden, die im Landkreis Lichtenfels einmalig seien und somit ebenfalls gut ausgelastet wären", fuhr Ruß laut Obermain-Tagblatt fort. Kosten diese Räume nichts? Werden sie von der DLRG angemietet? Oder kommt die DLRG so günstig an ihr gewünschtes Trainingszentrum und das Lehrschwimmbecken ist nur vorgeschoben?
Resümee: Der altenkunstadter Gemeinderat will ein Lehrschwimmbecken unterstützen. Burgkunstadter Stadträte träumen von einem Hallenbad mit Blockheizkraftwerk und Schulungsräumen für die DLRG. Ich sehe hier einen gewissen Abstimmungsbedarf zwischen Burg- und Altenkunstadt, bevor man Gemeinderatsbeschlüsse fasst.
Liebe Gemeinderäte aus den Kunstädten: Die Brücke wird zwar zurzeit saniert, man kann aber den Main prima über die Behelfsbrücke passieren, sodass einem Abstimmungsgespräch dieseits oder jenseits des trennenden Stromes nichts im Wege steht. Notfalls gibt es Telefone und E-Mail.
Die Befürworter des Lehrschwimmbeckens diesseits und jenseits des Mains reden in Sachen Badbau anscheinend von verschiedenen Dingen. Der altenkunstadter Gemeinderat will ein Lehrschwimmbecken in Burgkunstadt mit finanzieren. Der burgkunstadter Stadtrat Joachim Ruß hingegen erzählte beim Stammtisch der Jungen Union von einem 15 x 25 m großen Becken. Das ist für mich ein Hallenbad.
Dieses Hallenbad solle, so Ruß, mit einem Blockheizkraftwerk beheizt werden. Mit überschüssiger Wärme solle das Freibad beheizt werden, damit es in der Übergangszeit attraktiver werde. - Obwohl das Freibad solarbeheizt ist, sind die Besucherzahlen bereits während des Hochsommers eher sau- als mittelmäßig. Und dann kommen die Besucherströme in der Übergangszeit? Herr, lass' Hirn regnen!
"Außerdem könnten Schulungsräume für die DLRG geschaffen werden, die im Landkreis Lichtenfels einmalig seien und somit ebenfalls gut ausgelastet wären", fuhr Ruß laut Obermain-Tagblatt fort. Kosten diese Räume nichts? Werden sie von der DLRG angemietet? Oder kommt die DLRG so günstig an ihr gewünschtes Trainingszentrum und das Lehrschwimmbecken ist nur vorgeschoben?
Resümee: Der altenkunstadter Gemeinderat will ein Lehrschwimmbecken unterstützen. Burgkunstadter Stadträte träumen von einem Hallenbad mit Blockheizkraftwerk und Schulungsräumen für die DLRG. Ich sehe hier einen gewissen Abstimmungsbedarf zwischen Burg- und Altenkunstadt, bevor man Gemeinderatsbeschlüsse fasst.
Liebe Gemeinderäte aus den Kunstädten: Die Brücke wird zwar zurzeit saniert, man kann aber den Main prima über die Behelfsbrücke passieren, sodass einem Abstimmungsgespräch dieseits oder jenseits des trennenden Stromes nichts im Wege steht. Notfalls gibt es Telefone und E-Mail.
Possenspiele und Profilierungsgehabe
In ihrem Jahresrückblick ermahnte die burgkunstadter Bürgermeisterin Christine Frieß laut Obermain-Tagblatt die Stadträte, auf "Profilierungsgehabe" möglichst zu verzichten. Leider konnte man dem Artikel nicht entnehmen, was sie unter Profilierungsgehabe versteht. Der Duden versteht unter Profilierung "Entwicklung der Fähigkeiten [für einen bestimmten Aufgabenbereich]". Das ist doch dann etwas Gutes, wenn sich der Stadtrat profiliert.
Gehabe definiert der Duden als "geziertes, unnatürliches Benehmen". Vermutlich meinte die Bürgermeisterin mit Profilierungsgehabe die Redebeiträge einiger neuer Stadträte. Sachliche Kritik ist richtig und wichtig; die Redebeiträge neuer unerfahrener Stadträte als Profilierungsgehabe abzutun, noch dazu in einem Jahresrückblick, ist für eine Bürgermeisterin unangemessen. Im gleichen Atemzug forderte Frieß ja auch, die Meinung anderer zu respektieren. Oder muss man nur die Meinung der CSU respektieren?
Wenn sich manche Sitzungen laut Frieß zum "Possenspiel" entwickelt hätten, liegt das auch an der Sitzungsleitung. Dafür ist die Bürgermeisterin zuständig. Zur Leitung einer Sitzung gehört wesentlich die Moderation. Ein guter Moderator ist in seiner Rolle neutral, er bevorzugt oder benachteiligt keinen Sitzungsteilnehmer. Der Moderator hat natürlich auch eine eigene Meinung, die er in seiner Rolle als Sitzungsteilnehmer äußern kann.
Zweite Bürgermeisterin Sabine Heppner monierte "nicht enden wollende Sitzungen, schier endlose Fragen". Wenn die Hälfte der Stadträte neu ist, treten nun mal mehr Fragen auf. Vielleicht haben die alten Stadträte auch einfach vieles nur abgenickt, ohne sich große Gedanken zu machen. Es kann auch sein, dass etablierte Parteien ihre Ratsmitglieder besser im Griff haben; das meine ich im durchaus negativen Sinn: Die Unsitte des Fraktionszwangs setzt sich anscheinend vom Bundestag über die Länderparlamente bis in die Gemeinderäte fort.
Man kann Tagesordnungspunkte vertagen, wenn es sich abzeichnet, dass eine Sitzung länger dauert als geplant. Zu einer guten Sitzung gehört eine gute Vorbereitung durch die Verwaltung. Wenn die Stadträte rechtzeitig mit allen erforderlichen Unterlagen für die Sitzung versorgt werden, Fragen schon im Vorfeld der Sitzung beantwortet werden und die Stadträte damit gut vorbereitet zur Sitzung kommen, geht alles viel schneller. Und anschließend ist auch noch genügend Zeit für den Dämmerschoppen.
Gehabe definiert der Duden als "geziertes, unnatürliches Benehmen". Vermutlich meinte die Bürgermeisterin mit Profilierungsgehabe die Redebeiträge einiger neuer Stadträte. Sachliche Kritik ist richtig und wichtig; die Redebeiträge neuer unerfahrener Stadträte als Profilierungsgehabe abzutun, noch dazu in einem Jahresrückblick, ist für eine Bürgermeisterin unangemessen. Im gleichen Atemzug forderte Frieß ja auch, die Meinung anderer zu respektieren. Oder muss man nur die Meinung der CSU respektieren?
Wenn sich manche Sitzungen laut Frieß zum "Possenspiel" entwickelt hätten, liegt das auch an der Sitzungsleitung. Dafür ist die Bürgermeisterin zuständig. Zur Leitung einer Sitzung gehört wesentlich die Moderation. Ein guter Moderator ist in seiner Rolle neutral, er bevorzugt oder benachteiligt keinen Sitzungsteilnehmer. Der Moderator hat natürlich auch eine eigene Meinung, die er in seiner Rolle als Sitzungsteilnehmer äußern kann.
Zweite Bürgermeisterin Sabine Heppner monierte "nicht enden wollende Sitzungen, schier endlose Fragen". Wenn die Hälfte der Stadträte neu ist, treten nun mal mehr Fragen auf. Vielleicht haben die alten Stadträte auch einfach vieles nur abgenickt, ohne sich große Gedanken zu machen. Es kann auch sein, dass etablierte Parteien ihre Ratsmitglieder besser im Griff haben; das meine ich im durchaus negativen Sinn: Die Unsitte des Fraktionszwangs setzt sich anscheinend vom Bundestag über die Länderparlamente bis in die Gemeinderäte fort.
Man kann Tagesordnungspunkte vertagen, wenn es sich abzeichnet, dass eine Sitzung länger dauert als geplant. Zu einer guten Sitzung gehört eine gute Vorbereitung durch die Verwaltung. Wenn die Stadträte rechtzeitig mit allen erforderlichen Unterlagen für die Sitzung versorgt werden, Fragen schon im Vorfeld der Sitzung beantwortet werden und die Stadträte damit gut vorbereitet zur Sitzung kommen, geht alles viel schneller. Und anschließend ist auch noch genügend Zeit für den Dämmerschoppen.
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